ZDB fordert ein Ministerium für Bauen und Verkehr

Bauen sollte in den Koalitionsverhandlungen ein wichtiger Aspekt sein, um der drohenden Wohnungsnot entgegenzuwirken. Dies fordern Beteiligte des Baugewerbes, darunter der Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB) und die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (BAU). Neben dem Bau von mindestens 350.000 neuen Wohnungen sehen sie zahlreiche Aufgaben für die Baubranche: etwa den altersgerechten Umbau von Wohnraum und den Ausbau der Infrastruktur. Damit dies gelinge, müssten entsprechende Rahmenbedingungen angepasst werden. Ein eigenes Ministerium für Bauen und Verkehr biete sich laut ZDB daher an. Hier könnten alle Aufgaben und Zuständigkeiten des Baugewerbes gebündelt werden. Bisher geeinigt haben sich die verhandelnden Parteien aber auf steuerliche Anreize im Wohnungsbau.

Quelle: meistertipp.de

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14.11.2017