Licht und Schatten beim Koalitionsvertrag

Der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) begrüßt die Einigung von CDU/CSU und SPD auf einen gemeinsamen Fahrplan. Die Einigung sei wichtige Voraussetzung für eine neue, stabile und entscheidungsfähige Regierung, erklärte der Präsident des ZDH Hans-Peter Wollseifer. Im Bereich der Bildung bewertet Wollseifer die Inhalte des Koalitionsvertrages als zukunftsorientiert. Kritisch sieht er dagegen die Vereinbarungen in der Sozialpolitik. Hier würde die Wettbewerbsfähigkeit insbesondere der beschäftigungs- und lohnintensiven Handwerksbetriebe geschwächt, da sie zusätzlichen Mehraufwand leisten müssen und höhere Lohnzusatzkosten erwarten. Der aktuellen Berichterstattung zufolge geht das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit an die SPD. Die abschließende Entscheidung, ob die SPD die Koalitionen unter den verhandelten Bedingungen eingeht, liegt vorerst aber noch bei den Mitgliedern. 

Quelle: handwerksblatt.de

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07.02.2018