Immobilien sind beliebte Altersvorsorge

Sinkende Renten und steigende Lebenshaltungskosten: Mit der gesetzlichen Rente werden sich die gewohnten Lebensstandards in Zukunft kaum aufrechterhalten lassen. Als private Altersvorsorge ziehen viele Deutsche daher das Eigenheim in Betracht: 78 Prozent schaffen sich durch Bausparen eine Grundlage für die eigenen vier Wände.

Das Standardrentenniveau ist in den vergangenen Jahren weiter gesunken – 2014 lag es nur noch bei 48 Prozent. Das bedeutet, die Durchschnittsrente beträgt noch etwa die Hälfte des Durchschnittseinkommens. So lassen sich heutige Lebensstandards zukünftig nicht mehr durch die gesetzliche Rente sichern – private Altersvorsorge gewinnt daher immer mehr Bedeutung. Laut einer Umfrage im Auftrag der Landesbausparkassen sorgen 70 Prozent der Befragten für das Alter vor. Gleichzeitig fürchtet ein Drittel zwar die Altersarmut, setzt sich aber nicht weiter mit der Thematik auseinander. Die Umfrage des Institutes TNS Infratest hat außerdem ergeben, dass eine Immobilie für 78 Prozent der Befragten als sichere Anlage im Alter gilt und dass Bausparen hier die beste Grundlage bildet. Besonders Eigentümer fühlen sich in den eigenen vier Wänden gut auf das Alter vorbereitet: 90 Prozent von ihnen bestätigten dies in der Umfrage. Aber auch 70 Prozent der Mieter betrachten Wohneigentum als kluge Vorsorgestrategie.

07.10.2015
Bildquelle: Rainer Sturm  /  Pixelio.
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