Umstrittene Grundsteuerreform

Die Grundsteuer sollte weiterhin auf die Miete umgelegt werden – dies fordert der Präsident des Immobilienverbandes Deutschland (IVD), Jürgen Michael Schick. Aktuell diskutieren Bund und Länder eine solche Umlagefähigkeit aufzuheben. Laut Schick würde dadurch aber die Wirtschaftlichkeit vieler Immobilien beeinflusst, etwa indem weniger in die energetische Modernisierung und den Neubausektor investiert werde. Denn Vermieter müssten die steigenden Aufwendungen der Grundsteuer dann aus der Nettomiete decken. Schick befürchtet auch, dass eine solche Aufhebung zu steigenden Hebesätzen für die Grundsteuer in den Gemeinden führen könne, da keine Rücksicht mehr auf Mieter genommen würde. Stattdessen spricht sich der IVD für ein Flächenmodell zur Neuberechnung der Grundsteuer aus. Dies würde sich nur geringfügig auf die Wohnungswirtschaft auswirken und ließe sich zudem in der Finanzverwaltung leichter umsetzen.

Mehr Informationen

Quelle: verbände.de

20.12.2018