Attraktive Konditionen für energieeffizientes Bauen

Wer energieeffizient baut, schont nicht nur das Klima, sondern auch seinen Geldbeutel. Ende Januar hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) die im September 2019 vereinbarten Klimabeschlüsse der Bundesregierung umgesetzt, sodass sich energieeffizientes Bauen noch stärker lohnt. Hierzu wurden die entsprechenden Fördermittel der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) erhöht. Finanziell können hiervon sowohl private Bauherren als auch Unternehmen und Kommunen profitieren.

Die Bundesregierung hat ihre Klimabeschlüsse umgesetzt. Damit verbessern sich auch die Förderkonditionen für energieeffizientes Bauen (Förderprogramm 153) der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW): Der Kredithöchstbetrag wird von ursprünglich 100.000 Euro auf 120.000 Euro angehoben. Gleichzeitig steigen auch die Tilgungszuschüsse in den Kreditprogrammen. Diese werden im Rahmen der neuen Regelung bis 2030 um zehn Prozent angehoben. Wer dieses Jahr etwa ein Haus nach KfW-Effizienzhausstandard 40 Plus baut, kann bei einer Fördersumme von 120.000 Euro einen Tilgungszuschuss von bis zu 30.000 Euro erhalten. Mit Hilfe des sogenannten „Förderwegweisers Energieeffizienz“ soll Bauherren zudem der Zugang zu den Förderprogrammen erleichtert werden.

Neben den verbesserten Konditionen für energieeffizientes Bauen wurden weitere Änderungen bei Förderkrediten vorgenommen. So passte die KfW etwa auch die Rahmenbedingungen für energetische Sanierungen von Wohngebäuden an. Der entsprechende Zuschuss steigt hier ebenfalls um zehn Prozent. Bereits zu Beginn des Jahres wurde zudem die Förderung von Ölheizungen eingestellt. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle stellt stattdessen eine Austauschprämie für Ölheizungen zur Verfügung. Der zuständige Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) bezeichnet die neuen Förderbedingungen als „starkes Signal für mehr Klimaschutz im Gebäudebereich – und eine gute Nachricht für alle Hausbesitzer“.

 

12.05.2020
(Bild: UNIPOR, München)
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